Brücken bauen wir ganz besonders sorgsam

Brücken bauen wir ganz besonders sorgsam

Brücken haben einen ambivalenten Ruf: Gemeinhin gelten sie als Symbole der Verbindung, andererseits traut man nicht immer ihrer Belastbarkeit. In der Zahnmedizin ist das genau so. Und deshalb kommt es hier – wie bei großen Brücken-Bauwerken – auf äußerst exakte Konstruktion an. Diese setzt wiederum eine genaue Analyse der „Brückenköpfe“ voraus, also der Bereiche Ihres Gebisses, an dem die künftige Brücke verankert werden soll. Deshalb  beginnt bei uns die Sorgfalt bereits lange bevor wir Instrumente zur Hand nehmen: Zunächst schauen wir uns Ihr Gebiss in aller Ruhe an. – Eine Brücke soll stets in ihre Umgebung passen und sich in sie möglichst diskret einfügen. Auch das gilt im übertragenen Sinn für die zahntechnische Brücke. Sie soll in die Individualität Ihres Gesichts passen und natürlich am besten gar nicht auffallen. Nur so werden Sie dieses Hilfsmittel als Teil Ihrer Lebensqualität schätzen können.

 

Komplexe Bauwerke bedürfen gelegentlich der Sanierung. Das ist unangenehm und teuer – erst recht am eigenen Körper. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass die Entscheidung für eine oder mehrere Brücken nicht leicht zu treffen ist. Umso mehr ist es unser Ziel, Ihnen durch dauerhafte, verträgliche und im wahrsten Sinn des Wortes ansprechende Lösungen für viele Jahre Sicherheit und Tragekomfort zu gewährleisten. Deshalb versuchen wir, Brücken so sicher zu bauen, dass sie erst gar nicht saniert werden müssen.

 

Eine Brücke muss viel aushalten

Die heute gebräuchlichste Form von Brücken sind die so genannten Adähsiv-Brücken. Ihren Halt bekommen sie durch kleine, von außen nicht sichtbare Anker. Diese sind an der Rückseite der Nachbarzähne angebracht und mit dünnen Klebeblättchen befestigt. Auf diese Weise wird der Haltezahn nur wenig belastet; nur maximal 10 % der Substanz an der Krone müssen entfernt werden. Zum Vergleich: Wird eine konventionelle Krone gesetzt, müssen oft 40 bis 60 % der natürlichen Zahnkrone abgetragen werden. Für die Halterung einer Adhäsivbrücke wird nur der Zahnschmelz berührt; die Nerven bleiben ohne Beeinträchtigung. Die Behandlung ist somit schmerzfrei und kann ohne örtliche Betäubung erfolgen.

 

Um Adhäsiv-Brücken befestigen zu können, muss freilich der Haltezahn stabil und darf nicht von Karies befallen sein; darüber hinaus sollte er eine ausreichend große Fläche von Zahnschmelz aufweisen, um die optimale Haltbarkeit der Klebeblättchen zu garantieren. Bei den Vorderzähnen genügt manchmal sogar ein Haltebügel, wenn nicht mehr als ein fehlender Zahn überbrückt werden muss. Adhäsiv-Brücken werden vorwiegend im Frontzahnbereich angewandt.

 

Die Brücke selbst wird bevorzugt aus Metall, einer Legierung aus Kobalt, Chrom und Molubdän, hergestellt. Alternativ kommt als Material für die Überbrückung von Frontzähnen auch Vollkeramik (Zirkonoxid oder Presskeramik) in Betracht. Keramische Brücken halten auch den extremen und andauernden Belastungen durch das Kauen der Seitenzähne stand.

 

Wie bei allen prothetischen Konstruktionen, kann sich auch an den Rändern von Brücken Plaque besonders leicht absetzen und Karies verursachen. Daher ist eine dauerhafte Funktion auch nur dann möglich, wenn seitens des Patienten eine regelmäßige und sorgfältige Mundpflege erfolgt. Deshalb empfehlen wir eine Nachsorge mit Kontrollen im Abstand zwischen sechs und zwölf Monaten. Grundsätzlich ist es auch möglich, gelöste Brücken wieder zu verwenden, allerdings dann mit leicht reduzierter Lebensdauer. Eine feste Altersgrenze für Brücken und Kronen gibt es nicht.

 

Die Erfahrung lehrt, dass Adhäsiv-Brücken bei guter Pflege über zehn Jahre halten. Tendenziell nutzen sie sich jedoch etwas leichter ab als konventionelle Brücken. Aus Gründen der Stabilität empfehlen wir, Adhäsiv-Brücken in der ersten Lebenshälfte einzusetzen.

 

Die Behandlung mit Kronen-Brücken verläuft in der Regel so: Die Versorgung mit Brücken erfordert mehrere Sitzungen die individuelle abgestimmt werden müssen und beginnt mit der klinischen Untersuchung, eventuell gestützt durch Röntgen-Aufnahmen. Meist lassen wir Modelle anfertigen und probieren sie vor dem endgültigen Fixieren. In In mehreren Arbeitsgängen wird der Untergrund für die Halterung am Zahnschmelz präpariert. Großen Wert legen wir auf eine exakte Nachuntersuchung einige Tage später.

 

Freilich klingt das alles etwas technisch. Wir sind jedoch keine Technokraten, sondern allenfalls Ingenieure in Ihrem Auftrag. Vor allem aber fühlen wir uns einem hohen Maß an Ästhetik verpflichtet.

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